2023-10-23

Kaki Kultur kicked off!

Foto Marina Bykova

Liebe Anlieger, Bewohner und Mitmacher,

Vielen Dank für das sehr zahlreiche erscheinen am Sonntag! Da wir an dem herbstlichen Nachmittag mehr als 80 ausgefüllte Umfragen einsammeln konnten, empfinden wir den Kaki-Kultur-Kick-Off als einen großen Erfolg. Die vielen kommunizierten Gedanken, Ideen und Kritikpunkte werden wir in den kommenden Tagen auswerten und hier öffentlich machen.

Unser Nachbartreff am Platz ist nicht ohne Aufmerksamkeit der Stadtverwaltung abgelaufen. Dank der Anwesenheit von Frau Dr. Claudia Kolb, der Beigeordneten für Bauen und Verkehr der Stadt Weimar, ist unser Anliegen erneut mit einer bemerkenswerten Dialogbereitschaft durch die Stadt empfangen worden. Es sind vor Ort die nächstmöglichen Verbesserungen zur Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität besprochen worden. Die ebenso anwesende Behinderten- und Seniorenbeauftragte Frau Böhnki teilte konstruktive Anmerkungen und Perspektiven mit uns. Detaillierte Gespräche sollen folgen. 

Neben den vielen Familien, Kindern und älteren Bewohnerschaft, gesprächsbereit waren auch ein Mitgründer der Petition vom 2022 (der persönlich über 400 Unterschriften einsammelte), sowie auch der Stadtrat Herr Wolfram Wiese, dank dessen Bemühungen der August-Frölich-Platz sich auf der langen Investitionsliste der Stadt Weimar schon seit dem Jahr 2019 befindet. 

So eine Veranstaltung konnte nicht unbemerkt von lokalen Medien stattfinden. Vielen Dank an TA für den Bericht:


Am Wochenende lud folgender Artikel des TA alle Bewohner zum Kaki Platz ein:





2023-10-03

KaKi Kultur: Anwohner sind die Experten

Die Einladung zum KaKi Kultur Kick-Off am 22.10 richtet sich an alle Anwohner und Nutzer des Platzes. Wir möchten an das lokale Wissen anknüpfen und lokale Netzwerke ausbauen. Denn die Reise zu einem menschenfreundlichen Platz beginnt: in der Gemeinschaft.

Wir werden einen Impuls an alle Altersklassen senden, aus ihrer Sicht weitere Impulse für den zentralen Ort der Westvorstadt zu geben. Es wäre schön zum Beispiel die Geschichten von den älteren Bewohner für die jüngeren Nutzer zugänglich zu machen.

Es wird an dem Nachmittag ein gemütliches Wohnzimmer aufgestellt um ins Gespräch miteinander zu kommen und zu erfahren, was der Platz für jeden einzelnen bedeutet und ob es vielleicht bereits Überlegungen gibt, wie er sich weiter entwickeln sollte.

Ebenso die derzeit hinter der KaKi geparkte Bank wird zur Aufnahme von weiteren Geschichten des Ankommens in Weimar bereitgestellt.

2023-10-02

Kaki - Begriffsklärung

Ich dachte Kaki wäre von "Katholische Kirche" abgeleitet. Dann aber haben wir in Italien (Inspirationsquelle für die Architektur der Kirche) - das entdeckt:


Kaki

2023-09-20

KaKi Kultur Kick-Off

Gerne kopieren und teilen:


Englische Version:


Vielen Dank an Ha Phan für das wunderschöne Poster!

 

Radverkehrskonzept Weimar 2030

Hier ein kurzer Blick auf die durch Stadtverwaltung geplanten Vorhaben in den umliegenden Straßen im Rahmen des Radverkehrskonzepts Weimar 2030 (vom Jahr 2017). Kommentierte Auszüge aus dem Konzept zur Veranschaulichung eventueller Auswirkungen für den Platz:

"Der innere Stadtbereich ist gekennzeichnet von engen Straßenräumen und Gassen. Für die überwiegende Mehrzahl der Straßen besteht eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h und darunter. Es besteht eine hohe Nutzungsdurchmischung und vielfältiger Querungsbedarf. Die Seitenräume neben den Fahrbahnen besitzen keine Flächenreserven. Diese Aussage trifft i.d.R. auch für alle bebauten Bereiche der Ortsteile zu. (...)

Hier wird der Radverkehr i.d.R. im Mischverkehr auf der Fahrbahn geführt."

Entscheidender Satz: "In den Tempo-30-Zonen sind keine baulichen Maßnahmen für Radwege erforderlich." Es wird auf gegenseitiges Vertrauen gesetzt. Zu der Hauptverkehrszeit spitzt sich jedoch die Situation vor allem um die Schulen zu. Aus dem Grund wird nach Wegen gesucht den anfälligeren Transportmittel wie Fahrrad und Fuß mehr Sicherheit zu garantieren. So entstand das Konzept einer Fahrradstraße:

"Schubert- / Mozart - / Bruckner - / Herbststraße 

Diese Route wird schon heute intensiv von Radfahrern genutzt. Sie verbindet mehrere Schulen mit den Wohngebieten und bietet innerhalb von Tempo-30-Zonen eine Alternative zum stark befahrenen Stadtring. Zur weiteren Verbesserung der Bedingungen für den Radverkehr wird vorgeschlagen, Maßnahmen für diesen „Fahrradring“ in zwei Stufen vorzunehmen.

Stufe 1 (kurzfristig, s.a. 5.8):

  • Markierung der Halteverbote im 5-m-Bereich;

  • Markierung der Einfahrten von Einbahnstraßen mit Fahrradpiktogrammen

  • Markierung von „30“- Symbolen auf der Fahrbahn. 

Stufe 2 (mittel- und langfristig):
  • Sanierung der Fahrbahnoberfläche;

  • Ausweisung als Fahrradstraße (Vz. 244) mit Freigabe für ausgewählte Kfz;

  • Parken nur für Bewohner;

  • Vorfahrtregelung für die Fahrradstraße mit Ausnahme der querenden Hauptverkehrsstraßen".

Stufe 1 soll im Jahr 2023 umgesetzt werden. Stufe 2 fand bisher keine Mehrheit im Stadtrat.

Auswirkungen für den Ka-Ki-Platz? 
- Verkehrssicherheit: leider geringe Auswirkung, da die Priorisierung der querenden Straßen mit 50 km/h durch das Konzept nicht angefochten wird, obwohl diese dem beschriebenen Charakter der Innenstadt widerspricht.
- Parkplätze: die aus dem genannten Straßenzug rausgeworfene Fremdparker mögen weitere Parkmöglichkeiten in der Nähe suchen. Sollten keine Alternativen angeboten werden, es könnte künftig ein Stellplatzdruck auf den Ka-Ki-Platz ausgeübt werden.

Da in der Umgebung des Platzes mehrere Schulen liegen, wird von uns auch auf eine andere europäische Entwicklung hingewiesen: Schulstraßen und Schulzonen, die die Eltern ermutigen die Kinder selbstständig zur Schule (bzw. mindestens auf den letzten Meter) laufen zu lassen, anstatt sie direkt vor die Schultür zu liefern.

2023-09-11

Die Hintergrundgeschichte des Kultur Kaki Kick-Offs: Von wandernden Wohnzimmern zu einladenden Räumen

 💭Bevor Sie sich Ihren Kalender für das bevorstehende Kultur-Kaki-Kick-Off am 22. Oktober vormerken, lassen Sie uns einen Spaziergang in die Vergangenheit machen. Haben Sie sich jemals über die Wurzeln dieses Festivals gewundert? 


🔎Lass uns eintauchen.


🚀The Genesis: Wandering Living Room

Letztes Jahr, im Dezember 2022, startete CGE mit 9 großartigen jungen Menschen aus Erfurt, Weimar und Jena das Placemaking Youth Ambassadors-Programm. Angetrieben von ihrem Hintergrund in Stadtplanung und Architektur waren sie alle daran interessiert, öffentliche Räume in ihren Städten wiederzubeleben, um Inklusivität und Gemeinschaftsgeist zu fördern🏘️🤝



💡Im August 2023 entwickelten die Placemaking Ambassadors zusammen mit ihren Mentoren dieses brillante Konzept: The Wandering Living Room. Am 26. und 27. August unternahm das Wohnzimmer einen Roadtrip durch Erfurt und Weimar. Passanten und Besucher wurden in diesem provisorischen Wohnzimmer willkommen geheißen, um ihre persönlichen Geschichten und Erfahrungen über den Umzug in die Stadt oder sogar nach Deutschland als Ganzes zu teilen.


🛋️Worum ging es? Unser Wandering Living Room war nicht nur ein gemütlicher Raum mit Sofas und Kissen. Es war eine Leinwand für einzelne Geschichten, die einen gemeinsamen Wandteppich bilden sollten. Ziel des Projekts war es, die Vorstellungen von Heimat und Migration im städtischen Raum zu erforschen und alle dazu einzuladen, über ihre eigenen Reisen nachzudenken. Es nahm die Intimität eines Wohnzimmers und verschmolz es mit dem öffentlichen Raum, wodurch die Grenzen zwischen öffentlichen und privaten Räumen aufgelöst wurden.


🧳Ein Blick über das Wohnzimmer hinaus: Das Besondere an dieser Initiative waren ihre performativen Aspekte. Das Wohnzimmer war nicht stationär; Es wurde auf Karren gepackt und durch die ganze Stadt transportiert, genau wie viele von uns ihr Leben bewegen – manchmal häufiger, als uns lieb ist. Dieser Aspekt diente als visuelle Erinnerung an den ständigen Wandel, in dem sich viele befinden, egal ob sie Studenten oder neue Bewohner sind.

🪁Wie hängt es mit dem Kultur Kaki Festival zusammen? Während der Wandering Living Room das Konzept von Zuhause und Zugehörigkeit im Mikromaßstab erforschte, zielt das kommende Kultur Kaki Festival darauf ab, dieselben Themen auf eine breitere Leinwand anzuwenden 💌– die des Ka-Ki-Platzes. Das Festival wird als größere Plattform dienen, um mehrere Perspektiven zu integrieren und die Beteiligung der Interessengruppen an der zukünftigen Entwicklung dieses wichtigen öffentlichen Raums zu fördern.

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🗣️So wie sich im Wandering Living Room einzelne Stimmen zu einer kollektiven Erzählung zusammenfügten, stellen wir uns vor, dass beim Kultur Kaki Festival eine Symphonie aus Ideen und Bestrebungen Gestalt annimmt. Betrachten Sie dies also als Ihre offizielle Einladung – seien Sie Teil dieses wunderschönen Wandteppichs, den wir am Ka-Ki-Platz schaffen. Lasst uns teilen, kreieren und zusammengehören.

Wir sehen uns am 22. Oktober und lassen Sie uns den Ka-Ki-Platz zu einem lebendigen Zeugnis unserer gemeinsamen Träume machen!

Kontakt: www.kakiplatz.blogspot.com 


🌟 KaKi Kultur Kick-Off: Gestalten wir gemeinsam die Zukunft des Ka-Ki-Platzes!

 Liebe Weimarerinnen und Weimarer!

Machen Sie sich bereit für eine farbenfrohe Reise der Transformation und des Zusammenhalts in der Gemeinschaft in diesem Herbst. Am Sonntag, den 22. Oktober, laden wir Sie ein, Teil einer wunderschönen Initiative zu werden: der KaKi Kultur Kick-Off auf unserem August-Frölich-Platz.


📅 Wann: 22.10.2023

📍Wo: August-Frölich-Platz, 99423 Weimar


🎯 Das bereiten wir für Sie vor:

🚗 Safe Streets Initiative: Verkehrsbedenken? Wir hören dich! Unser Hauptziel ist es, für sicherere Straßen zu sorgen und die Behörden daran zu erinnern, die Sanierung des Platzes genau im Auge zu behalten. Verschaffen wir unserer Stimme Gehör!

🤝Gemeinschaft-Zusammenarbeit: Lassen Sie uns ein Brainstorming durchführen und von der Zukunft des Ka-Ki-Platzes träumen.

🌱 Samen pflanzen: Wir hoffen, den Samen für eine Reihe von Placemaking-Initiativen und Co-Creation-Initiativen für unsere Gemeinschaft zu säen.

Unterhaltsame Aktivitäten an diesem Tag:

🎨 Community Canvas: Es wurde eine offene Einladung an die gesamte Gemeinschaft gerichtet, an einem Malen-im-Freien auf dem Platz teilzunehmen. Diese Aktivität schafft nicht nur Kunstwerke, sondern fördert auch die Bindung zur Gemeinschaft, indem sie sich einen besseren gemeinsamen Raum vorstellt und Ideen für die gemeinsame Gestaltung dieses Raums liefert.

📋 Ihre Meinung zählt: Um die kollektive Denkweise der Bewohner zu erschließen, führen wir eine Umfrage zum öffentlichen Raum in der Westvorstadt durch. Ihre Beiträge sind für den Erfolg dieser Initiative von entscheidender Bedeutung. Nehmen Sie also unbedingt am 22. Oktober teil.

🎈Workshops: Durch Workshops, die in Placemaking-Methoden verankert sind, wollen wir ein tieferes Verständnis und eine tiefere Verbindung zwischen dem Ka-Ki-Platz und seinen Bewohnern fördern. Gemeinsam werden wir das latente Potenzial dieses Raums aufdecken und ihn in einen geschätzten Gemeinschaftsknotenpunkt verwandeln.

🛋 Wandering Living Room Flashback: Erinnern Sie sich an das mobile Wohnzimmer, das im August durch Weimar schlenderte? Es feiert ein Comeback! Kommen Sie vorbei, teilen Sie Ihre Geschichten und engagieren Sie sich in unserer gemeinsamen Community.


🚀 Blick in die Zukunft:

Da sich der regionale Busbahnhof nach 2030 verabschiedet, bereitet sich unser Ka-Ki-Platz auf eine fußgängerfreundliche Umgestaltung vor. Betrachten Sie es als einen städtischen Spielplatz voller innovativer Experimente, aufregender Veranstaltungen und unterhaltsamer Kooperationen.

🏛Pop-up-Pavillon: Um das alles künftig zu ermöglichen, beabsichtigen wir, im Herzen des Platzes einen multifunktionalen Pavillon zu errichten. Dieser Raum soll im nächsten Jahrzehnt als Epizentrum für Diskussionen, Ausstellungen und öffentliche Veranstaltungen dienen.


💌 Ihre Einladung:

Dies ist nicht nur eine Veranstaltung. Es ist UNSERE Veranstaltung. Es geht um unsere Träume, unseren Platz und unser gemeinsames Streben nach einer besseren Zukunft. Kreisen Sie also dieses Datum ein, schnappen Sie sich Ihre Familie und Freunde und lassen Sie uns zu einem unvergesslichen Tag der gemeinsamen Gestaltung zusammenkommen.

Wir sehen uns am 22. Oktober! Gemeinsam werden wir unseren geliebten Ka-Ki-Platz neu erfinden, verjüngen und umgestalten.


💪Unser Team


Kontakt: www.kakiplatz.blogspot.com 


2023-09-08

Lernen von "Meanwhile city"

Eine tolle Veröffentlichung "Meanwhile City" von Milk - erhältlich kostenlos hier - inspirierte mich zu folgenden Gedanken bezügliche einer Zwischennutzung des Platzes bis zu deren Neugestaltung nach 2030.


Eine durch die Nutzergemeinschaft gemeinsam entwickelte Zwischennutzung ist von entscheidenden Rolle für den Erfolg eines neuen städtischen Raumes.

Für die Erbe der Zwischennutzung :

- Bildungsvorteile - neue Fähigkeiten die Nutzer dabei für das ganze Leben erlernen können. Nota bene: Es befinden sich in direktem Einzugsgebiet des Ka-Ki-Platzes 4 große Bildungseinrichtungen (JenaPlan Schule, Friedrich-Schiller-Gymnasium, Goethegymnasium, Pestalozzi Grundschule).

- gute Design Lösungen - wir halten bereits Ausschau!

- ein Betriebskonzept, das die kulturelle Aktivitäten ermutigt, lokale Geschäfte unterstützt und mit der Gemeinschaft für deren Zusammenhalt arbeitet ist von enormen Bedeutung und trägt zum Leben nach der Zwischenzeit bei. 

- Umweltfreundlichkeit ist der Schlüssel. Es muss überlegt werden was mit jedem Teil des Projektes danach passieren wird. Idealerweise, was verbleibt auf und um den Platz nach dem Projektende sind Fähigkeiten und Inspirationen, dafür keine Spuren in der Umwelt.

Die Zwischennutzung ist nicht nur Marketing. Neben ein Werkzeug für Kommunikation, Konsultationen und Veränderung der Wahrnehmung eines Ortes zu sein, muss es auch eine künftige Realisierbarkeit enthalten, bzw. generieren.

Gleichzeitig muss die Zwischennutzung von den Entwickler der Endnutzung (Stadtverwaltung Weimar) als das Fundament für die Endnutzung gesehen werden. Es gibt keinen Grund, beide Entwicklungsphasen als getrennt voneinander zu betrachten.

Eine Zwischennutzung kann sich auf vielen Ebenen abspielen, die zwischen temporär und permanent (innerhalb des begrenzten Zeitraumes) variieren. Eine temporäre Möblierung die witterungsabhängig bereit gestellt wird ist Beispiel für eine günstige Bereicherung des öffentlichen Raumes. Ein Pavillon ist ein Beispiel für eine kostenintensivere dafür aber ehrlichere Lösung, die mit vielen Vorteilen verbunden sein kann, in dem Simulationen einer später realisierbaren Ergänzung des Programms über einen längeren Zeitraum getestet werden können.

Um es uns einfacher zu machen, werden in dem Buch 10 Schritte zu einer erfolgreichen Zwischennutzung beschrieben. Hier eine Zusammenfassung:

1. Mit einem breit geteilten Ziel beginnen. (hier ist was noch vor dem ersten Schnee zu erwarten)

2. Partner finden und bereit zum Experimentieren bleiben. (daran arbeiten wir gerade intensiv)

3. Finanzierung nachhaltig sichern. (hierfür brennen schon einige Gehirne)

4. Umwelteinfluss auswerten - flexibel und nachhaltig über die Projektzeit hinaus. (selbstverständlich)   

5. Lokale Gemeinschaft kennenlernen und engagieren. (merkt Euch schon den 22.10.2023)

6. Vertrauen zwischen Bewohnern, Geschäftsleuten und lokalen Verwaltung aufbauen. (das ist das langfristige Ziel aller unseren Aktivitäten. Wir freuen uns auf eine langfristige Fortsetzung der bereits ertragreichen Zusammenarbeit. Dafür werden wir von allen Richtungen Offenheit und Hilfsbereitschaft brauchen)

7. Lösungsansätze diversifizieren. (flexibel sind wir von Natur aus)

8. Tagtäglichen Betrieb berücksichtigen. (erst nach 2025)

9. Werte und Aktivitäten klar kommunizieren! (es wird nach Kommunikationsspezialisten gesucht)

10. Klein beginnen um die Ergebnisse hochzuskalieren. (Ihr seid die Lawine!) 

Die Welt hat schon hunderte tolle Beispiele erfolgreicher Zwischennutzungen im öffentlichen Raum gesehen, die die Nutzergemeinschaften zusammen gebrach und resilienter gemacht haben. Wir hoffen mit Euch neue, oder bereits gut bewahrte Ideen auf dem Ka-Ki-Platz umzusetzen - und dabei noch ganz viel Spaß haben. 

2023-09-06

Mobilitätsknoten!

Breaking news:

in einem freundlichen Telefonat mit der Stadtverwaltung konnte ich in Erfahrung bringen: bereits im Mai 2023 verabschiedete der Stadtrat die Entscheidung einen Mobilitätsknoten nördlich des Hauptbahnhofes auszubauen. Nach Plänen von quaas-stadtplaner aus Weimar soll dort der Bahnverkehr mit dem regionalen Busverkehr integriert werden, damit das Umsteigen und Reisen aus und nach Weimar einfacher werden. Die gesamte Studie ist unter dem Link abrufbar.  

Der ganze Gebiet nördlich des Bahnhofs soll ungefähr in die Richtung ab Jahr 2030 entwickelt werden:


Was bedeutet das alles für den Ka-Ki-Platz? 

- die Rolle des Verkehrsknoten wäre verloren gegangen...
- der Hoffmann-von-Fallersleben-Straße könnten ganz neue Bedeutungen zugeschrieben werden,
- die vorhandene Verkehrsfläche wird überflüssig...
- die Unterbindung einer Abkürzung der Wege durch August-Frölich-Platz durch Autos wird realistischer, 
- und vor allem:
Dieser ganze Busse Kram wird Geschichte! 


Die vorgestellte Rahmenplanung schenkt uns eine gewisse Sicherheit und sehr viel Zeit um den Platz mit Ideen, Konzepten, Experimenten, Visionen und Leben zu füllen!

Bis dahin, nach quaas-stadtplanern, Zuversicht ist geboten (zitierter Rahmenplan, s.31):
"Wenn es gelingt, den Regional- und Fernbusverkehr im Bereich nördlich des Bahnhofs einzuordnen, könnte der derzeitige Regionalbusbahnhof an der Hoffmann-von-Fallersleben-Straße    (1,5 km vom Hauptbahnhof entfernt) aufgegeben werden, 
was insbesondere für diesen innerstädtischen Standort neue Entwicklungsperspektiven generiert
Die dadurch freiwerdenden Haltestellen in der Schopenhauerstraße könnten von den Stadtbuslinien genutzt werden, welche derzeit beengt ausschließlich im Bereich des August-Baudert-Platz untergebracht sind. Zudem müssten die überwiegend von Norden einfahrenden Regionalbuslinien nicht mehr die Innenstadt durchfahren.
Aus Richtung Süden einfahrende Linien können zusätzlich die Haltestellen der SWG im Stadtgebiet anfahren – eine gemeinsame Nutzung der Haltestellen stellt nach Aussage beider Busunternehmen kein Problem dar."

2023-09-01

WHO Ziel: 30 km/h weltweit - warum nicht in der Westvorstadt?

Die Welt entwickelt sich in Richtung unfallfreier Städte. Schön, dass Weimar den Anschluss nicht verlieren will und die Ziele bereits teilweise umgesetzt hat. Jetzt ist Mut zur Vervollständigung der Umsetzung gefragt!

Aus der Internetseite der World Health Organisation:  

Streets for Life: Warum #Love30?

Niedriggeschwindigkeitsstraßen retten Leben und sind das Herzstück jeder Gemeinschaft. Geschwindigkeitsbegrenzungen von 30 km/h, bei denen sich Menschen und Verkehr vermischen, sorgen für sichere, gesunde, grüne und lebenswerte Straßen, mit anderen Worten: Straßen fürs Leben. Die 6. UN-Woche für globale Verkehrssicherheit fordert politische Entscheidungsträger dazu auf, sich für langsame Straßen weltweit einzusetzen und die Geschwindigkeit auf 30 km/h zu begrenzen, wenn Menschen dort gehen, leben und spielen. Schließen Sie sich der Kampagne #Love30 an und fordern Sie, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen von 30 km/h in Städten und Dörfern weltweit zur Norm werden.

Welche Vorteile haben 30-km/h-Straßen?

30 km/h-Straßen sind sicher und gesund.

30-km/h-Straßen schützen alle, die sie nutzen, insbesondere aber die Schwächsten wie Fußgänger, Radfahrer, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen. 30-km/h-Straßen, in denen sich Menschen und Verkehr vermischen, tragen dazu bei, Verkehrstote zu verhindern und körperliche Aktivität zu fördern, denn wenn die Straßen sicher sind, gehen die Menschen mehr zu Fuß und radeln.

30 km/h-Straßen sind grün.

30-km/h-Straßen sind für die Umstellung auf CO2-freie Mobilität von entscheidender Bedeutung. Straßen, die sicheres Gehen und Radfahren fördern, können die Autoabhängigkeit und schädliche Fahrzeugemissionen verringern, die zum Klimawandel beitragen. Um die Umwelt zu schützen, brauchen die Menschen sichere Straßen mit langsamer Geschwindigkeit, die nachhaltige Transportmöglichkeiten fördern.

30 km/h-Straßen sind bewohnbar.

Lebenswerte Straßen, die durch niedrige Geschwindigkeiten ermöglicht werden, stehen im Mittelpunkt der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und können viele ihrer Ziele ermöglichen. Während wir uns besser von der COVID-19-Pandemie erholen, sollten alle von langsamen Straßen profitieren, damit sie nicht nur überleben, sondern auch gedeihen. 30 km/h-Straßen, in denen sich Menschen und Verkehr vermischen, sind Straßen fürs Leben.

Link zu Originalartikel

Warum über 30 km/h überhaupt noch reden? Trotz der Einführung der Geschwindigkeitsbegrenzung bis 30 km/h in weiten Teilen der Westvorstadt bleiben die am Ka-Ki-Platz einmündende Straßen: 

- Abraham-Lincoln-Straße

- Paul-Schneider-Straße

- so wie die Erfurter Straße

immer noch mit 50 km/h auf der 200m langen Strecke bis zum Stadtring priorisiert, was zu oft zu gefährlichen Situationen, oder zu Unfällen wie dieser unweit des Ka-Ki-Platzes führt:



Der Unfall fand am 16.07.2023 an der Kreuzung Mozartstraße / Paul-Schneider-Straße statt. Es war der zweite Unfall an dieser Stelle alleine im Jahr 2023! Die Mozartstraße wird intensiv als Schulweg in Richtung Friedrich-Schiller und Goethegymnasium genutzt. Die Antwort auf die Frage, ob die Sicherheit der Kinder wichtiger als 2 ersparte Sekunden durch den Regionalbus ist, sollte ziemlich klar sein.

Was bedeutet eine menschenfreundliche Stadtplanung?

Um die in diesem Blog bisher locker eingeworfene Gedanken für unsere Sache zu strukturieren, habe ich mich auf ChatGPT gestützt. Auf meine Frage nach menschenfreundlichen Planung erhielt ich passend sortierte Eckpunkte, sowie Argumente für unsere Bestrebungen am Ka-Ki-Platz:

Eine menschenfreundliche Stadtplanung, auch als stadtplanerische oder urbane Gestaltung bezeichnet, zielt darauf ab, Städte so zu gestalten und zu entwickeln, dass sie die Lebensqualität und das Wohlbefinden der Menschen in ihnen fördern. Hier sind einige Schlüsselprinzipien und Merkmale einer menschenfreundlichen Stadtplanung:

  1. 1. Zugänglichkeit und Mobilität: Eine menschenfreundliche Stadtplanung legt Wert auf barrierefreie Wege, öffentliche Verkehrsmittel und Infrastruktur, die es allen Menschen ermöglichen, sich sicher und effizient in der Stadt zu bewegen. Das kann den Ausbau von Fußgängerzonen, Radwegen und öffentlichen Verkehrsmitteln einschließen.

  2. 2. Grünflächen und Natur: Die Integration von Grünflächen, Parks und Erholungsgebieten in die Stadtplanung fördert die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohner. Grüne Oasen bieten Orte zum Entspannen, Sport treiben und soziale Kontakte knüpfen.

  3. 3. Gemeinschaftsorientierte Räume: Die Schaffung von öffentlichen Plätzen, Märkten und anderen gemeinschaftlichen Räumen fördert die soziale Interaktion und das Gefühl der Zugehörigkeit zur Stadt.

  4. 4. Bezahlbarer Wohnraum: Die Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum ist entscheidend, um sicherzustellen, dass Menschen unterschiedlicher Einkommensgruppen in der Stadt leben können.

  5. 5. Kulturelle Vielfalt: Eine menschenfreundliche Stadtplanung unterstützt kulturelle Vielfalt und fördert kulturelle Veranstaltungen und Institutionen.

  6. 6. Umweltschutz: Nachhaltige Stadtplanung integriert Umweltschutzprinzipien, um die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren und die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern.

  7. 7. Sicherheit: Eine sichere Umgebung, die Verbrechensprävention und den Schutz vor Verkehrsunfällen berücksichtigt, ist ein wichtiger Aspekt einer menschenfreundlichen Stadtplanung.

  8. 8. Partizipation und Bürgerbeteiligung: Bürgerbeteiligung bei der Stadtplanung ermöglicht den Bewohnern, ihre Bedürfnisse und Anliegen einzubringen und trägt dazu bei, dass die Planung den tatsächlichen Bedürfnissen der Gemeinschaft entspricht.

  9. 9. Wirtschaftliche Chancen: Die Schaffung von Arbeitsplätzen und wirtschaftlichen Möglichkeiten in der Stadt trägt zur sozialen und wirtschaftlichen Stabilität bei.

  10. 10. Gesundheitswesen und Bildung: Die Verfügbarkeit von Gesundheitsdiensten und Bildungseinrichtungen ist entscheidend für die Lebensqualität in einer Stadt.

Zusammengefasst strebt eine menschenfreundliche Stadtplanung danach, Städte lebenswerter, nachhaltiger und inklusiver zu gestalten, indem sie die Bedürfnisse und Wünsche der Bewohner in den Mittelpunkt stellt und die Lebensqualität in urbanen Gebieten verbessert. Dies kann dazu beitragen, dass Städte lebendige, attraktive und gesunde Orte für Menschen jeden Alters und Hintergrunds sind.

2023-08-30

Die Wanderbank findet sicheren Hafen

Die im Rahmen des von Culture Goes Europe Erfurt e.V. geleiteten Projektes "Placemaking for Inclusion" entstandene Wanderbank findet ihren sicheren Hafen:


Die Bank/Couch und der dazu gehöriger Tisch laden zum verweilen und... zum schreiben ein. Selbst in so einer kleinen Stadt wie Weimar fehlen den Bewohnern Plätze zum treffen und quatschen. Auch heute trafen wir unseren alten Nachbar, der sagte: "Seitdem ihr umgezogen seid, sieht man sich kaum, obwohl es nur 500 Meter sind.." Ist es nicht ein Indiz dafür, dass der Westvorstadt ein lebendiger, zentraler Treffpunkt fehlt, in dem man sich mit der breiteren Nachbarschaft ab und zu spontan treffen könnte? Das soll sich ändern. 


Die Wanderbank füllt sich mit Geschichten des Wandern, des Ankommens in Weimar, des Zuhauseseins. Zur Zeit sind es über 40 längere und kürzere Geschichten auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Polnisch, Indonesisch, Tschechisch, Chinesisch, Arabisch.. Das Pfarrbüro bietet Stifte zum schreiben an. Bank als Treffpunkt? So fangen wir an! 


Die gute Nachbarschaft: Giovanni und Leonie von der Richard-Wagner-Straße, der Gastgeber Pfarrer Gothe und Gall Podlaszewski von der Paul-Schneider-Straße:


Die Wanderbank dockt derzeit im Gemeinschaftsgarten der Katholischen Kirche. Jeder ist eingeladen die eigene Geschichte darauf zu schreiben. Bei der nächsten Gelegenheit wird die Bank am Kaki Platz temporär zur Verfügung gestellt. Für eine dauerhafte Anwesenheit am Platz fehlt eine TÜV-Zertifizierung. Das gemeinschaftliche Kunstwerk wird also meistens hier anzutreffen:


Und so trägt die Wanderbank zum höchsten positiven Wanderungssaldo Thüringens bei:


Quelle: der Spiegel

2023-08-28

Städtischer Platz als Wohnzimmer

 Im Rahmen eines von Culture Goes Europe Erfurt e.V. während des Weimarer Kunstfests durchgeführten Experiments wurden verschiedene Aufstellungen eines wandernden Wohnzimmers in drei Plätzen erprobt:

- am Vorplatz des Bauhaus Museums:


- im Herzen von Goetheplatz:


- aufgrund von Schlechtwetter anstatt vom Wielandplatz - unterhalb der überhängenden Universitätsbibliothek:


Alle drei Plätze baten unterschiedliche Bedingungen und daraus sich ergebende Interaktionen mit den Fußgänger an. Die Teilnehmer waren erstaunt wie der bereits ziemlich eng gestaltete Platz innerhalb des Goetheplatzes die soziale Interaktionen stimuliert hat. Da der Raum bereits von sich aus sehr gemütlich ist, waren die zusätzlich mitgebrachte Elemente: Teppich, Liegestühle, Kissen nur eine zusätzliche Einladung zum Verweilen. Die Aufenthaltsqualität ist jedoch definitiv durch die bequeme Sitzgelegenheiten gestiegen. Der Platz gewann an Qualität. Halbliegend am Boden konnte man die feine Gliederung des Platzes analysieren: 
- der Hintergrund aus feinen städtischen Gebäuden
- der westlich etwa 10m entfernte Straßenverkehr (mit 20 kmh Geschwindigkeitsbegrenzung ist der Lärmpegel eigentlich unbemerkbar!)
- eine Kulisse aus groß gewachsenen Bäumen
- drei breite Stufen als zusätzliche Abgrenzung des Platzes von der Bushaltestelle
- östlicher Zugang über eine breite Rampe die ständig neue interessierte Bewohner lieferte. 
Die Kinder konnten sich hier frei austoben, während die Erwachsene in Gespräche verwickelt waren.

Die Situation in der Steubenstraße war völlig anders. Das Wohnzimmer stark unterhalb der Überdachung komprimiert bat zwar eine sehr gemütliche Fläche an, diese verlor aber durch die einseitige Öffnung zur Straße an Sicherheit. Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30kmh wird nicht durch alle Verkehrsbeteiligte eingehalten, bzw. die Breite der Straße generiert verschiedene durch Fußgänger nicht voraussehbare Situationen. 

Fazit für Kaki:
- wäre eine Querung des künftigen Kaki-Platzes unabdingbar ist diese unbedingt mit 20kmh zu begrenzen und möglich eng und separiert durch Anpflanzungen, bzw. Höhenunterschied zu halten.  Eine maximale Entfernung der Durchfahrt von der Hauptaufenthaltsfläche ist zu erzielen. 
- infolgedessen soll erwogen werden ob eine Hauptaufenthaltsfläche vor der Kirche mit ihrem eher seltenerem Platzbedarf, oder eher vor Koriatseite mit täglichem Angebot entstehen soll. 


Allerdings, im Rahmen des Experimentes (Placemaking for Inclusion) ist eine tolle mobile Bank entstanden, die während des Kunstfestes mit Geschichten der Bewohner über ihr Ankommen in Weimar beschriftet wurde. Hoffentlich kann die Bank am Kaki-Platz weiter geschrieben werden!



2023-08-01

Wie wird eine doppelte Kreuzung zu einem Quartiersplatz?

Es gab bereits 2008 eine Diplomarbeit an der Professur für Verkehr an der Bauhaus-Uni, die sich mit dem Platz gründlich befasste. Erfreulich ist, dass ein städtischer Platz zwischen der Kirche und Koriat, mit Zulassung eines beruhigten notwendigen Verkehrs über eine ca 3,5 Meter breite Verjüngung, machbar wäre. Es gäbe infolge dessen genug Platz für:
- einen Brunnen, der vielleicht durch die Lotte gespeist werden kann, bzw. Einen Trinkbrunnen mit gesonderten Leitung. Dies würde einer weiteren Forderung nach mehr Wasser im öffentlichen Raum außerhalb der Altstadt entsprechen.

- ein zusätzliches Angebot in der Form eines Pavillons (an der Stelle wo einmal ein Haufen Schnee lag). Obst/Gemüse, Kaffee, Jugendtreff, was auch immer. Der Platz würde sich über ein breiteres Angebot erfreuen. Da die Südseite des Platzes über keine Geschäfte verfügt, soll der nördliche Bereich möglich nachverdichtet werden. Bekanntermaßen: mehr Menschen ziehen mehr Menschen an.

- auch die Verkehrsexperten sind für mehrere Baumpflanzungen in der Stadt, da sie als Ingenieure die Dringlichkeit verstehen. Vielleicht lässt sich die ursprünglich angepflanzte grüne Kette um die Kirche über ein Jahrhundert später doch wiederherstellen. Interessanterweise ist in Polen der Umweltschutz seit 2015 der Denkmalpflege überlegt. In der Diskussion über ggf. gestörten Sichtachsen sind Bäume im Vorteil, da man schöne Fotos auch im Winter machen kann, dafür im Sommer das Stadtklima unterstützen.

- einen neu entdeckten Raum zwischen der Kirche und der Paul-Schneider-Straße. Durch Verkehrsberuhigung und Verjüngung der Straße auf die ausreichenden 7m würde die bestehende Hecke kein Sinn mehr geben und könnte ggf. durch niedrigere Bepflanzungen ersetzt werden, bzw. so verlegt werden, dass die weiche Trennung des Nebenplatzes der Kirche parallel zur Kirchenwand verlaufen würde, was auch aus der denkmalpflegerischen Sicht eine Aufwertung der Kirche bedeuten würde. Dadurch könnte der heute ziemlich versteckte „Abstandsraum“ der Öffentlichkeit zurück gegeben werden, vielleicht in der Form eines Spielplatzes, bzw Aufenthaltsortes für Jugendliche? Nicht seit heute wird die neo gotische Architektur als cool empfunden. Eine ausreichend universell und spannend geplante Fläche könnte natürlich auch für alle Altersklassen attraktiv werden und zum Aufenthalt vor allem im Laufe des Sommers einladen.

- viel mehr Sitzgelegenheiten die zum staunen auf die wunderschöne Kirche, aber auch in umgekehrter Richtung, auf die sich auf dem Platz aufhaltenden Menschen, einladen würden.

Die aus verkehrstechnischen Sicht vorstellbare Verkehrsberuhigung zur Gewährleistung von Sicherheit der den Platz am Tag über 1000 querende Fußgänger könnte schematisch z.B. so dargestellt werden:



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