2026-04-10

Ein Platz ist kein Parteiprogramm

Rund um das Thema „autofrei“ wird derzeit viel in großen politischen Bildern gesprochen. Im Stadtraum tauchen dazu klare Botschaften auf, die das Thema grundsätzlich zuspitzen. Für unsere Initiative FröHlich passt dieser Rahmen jedoch nur sehr bedingt.


Denn unser Ausgangspunkt ist kein parteipolitischer.

Wir diskutieren keine abstrakte Vision für die ganze Stadt, sondern eine ganz konkrete Frage vor Ort: Wie kann ein einzelner Platz so gestaltet werden, dass er für die Nachbarschaft mehr kann als nur Stellplatz zu sein?


Für uns ist deshalb wichtig, den Maßstab nicht zu verlieren. Ein Platz ist nicht die ganze Stadt. Und die Frage, wie öffentlicher Raum an einem bestimmten Ort genutzt werden sollte, lässt sich aus unserer Sicht pragmatisch, gemeinschaftlich und über politische Lager hinweg beantworten.


Wir können uns gut vorstellen, dass sowohl eher konservative als auch progressive Perspektiven eine Aufwertung des Platzes unterstützen können — aus unterschiedlichen Gründen, aber mit einem gemeinsamen Ziel:

mehr Qualität im direkten Lebensumfeld.


Mehr Sicherheit. Mehr Aufenthaltsqualität. Mehr Raum für Begegnung. Mehr Platz für Kinder und Nachbarschaft.


Genau darum geht es uns.


Die große Gegenüberstellung „Auto gegen autofrei“ hilft auf der Ebene eines einzelnen Platzes oft nur begrenzt weiter. Sie ist zu grob für das, was lokal eigentlich verhandelt wird. Denn hier geht es nicht um Symbolpolitik, sondern um eine konkrete Verbesserung eines konkreten Ortes.


Wir wünschen uns deshalb, dass die Idee eines autofreien oder anders genutzten Platzes nicht vorschnell parteipolitisch gelesen wird. Entscheidend ist für uns nicht, aus welcher politischen Richtung Zustimmung kommt, sondern ob eine Lösung für viele Menschen vor Ort sinnvoll und tragfähig ist.


Unsere Hoffnung ist, dass die von einer breiten Gemeinschaft getragenen Visionen für diesen Platz offen diskutiert werden können — sachlich, lokal und mit Blick auf das Gemeinsame.


Initiative FröHlich steht genau dafür:

für einen Ort, der mehr sein kann als Abstellfläche,

und für eine Debatte, die näher an der Nachbarschaft ist als an politischen Schlagworten.



2025-11-01

12 Schatten für FröHlich

Im Rahmen des fünften Zukunfts(t)raum beschloss die Initiative einen, bzw. mehrere Zeichen auf dem Platz zu setzen.

Die Anzahl der Anwesenden war gerade so ausreichend um ansatzweise den künftigen Hain am Ort darzustellen. 


So konnte jeder Baum personifiziert werden und sich an seinem künftigen Standort umschauen und anfühlen.




Dies ist ein Baumhain


Jetzt wissen wir wie viel für den Beginn der Umgestaltung notwendig ist:

🌳 Zwölf Schatten – Weimar zeigt, wie Klimaanpassung geht

Weimar, Fröhlich-Platz. Wo sich im Sommer die Hitze staut, wird bald etwas Neues entstehen: zwölf Bäume – gesetzt in große Pflanzkübel, grün, lebendig, bereit zum Wachsen. Sie sind kein fertiger Park, sondern ein lebendiger Prototyp. Ein Vorgeschmack darauf, wie der Platz aussehen könnte, wenn die Stadt Weimar ihre eigenen Klimaziele ernst nimmt.

🌿 Klimaanpassung – auf die einfache Art

Die Idee ist so schlicht wie wirksam:

Statt jahrelang auf Genehmigungen, Tiefbau und Förderanträge zu warten, bringen wir das Grün einfach jetzt schon auf den Platz. Jeder Kübel spendet Schatten, kühlt durch Verdunstung und macht den Fröhlich-Platz wieder begehbar. Die mobilen Bäume lassen sich flexibel anordnen, gießen, verschieben – und sie machen sichtbar, was in Zukunft dauerhaft wachsen soll.


Diese spontane Maßnahme erfüllt genau das, wozu Gesetze und Strategien längst verpflichten:

  • Das Bundes-Klimaanpassungsgesetz (2024) verpflichtet Städte, konkrete Anpassungsmaßnahmen anzugehen – mobile Stadtbäume sind ein Paradebeispiel dafür.
  • Das Thüringer Klimagesetz und die neue vorsorgende Klimaanpassungsstrategie fordern, dass Städte wie Weimar Hitzeschutz und Begrünung aktiv umsetzen.
  • Und das Baugesetzbuch (§1a) nennt ausdrücklich den Schutz vor Klimafolgen als städtebauliche Aufgabe – ob mobil oder eingepflanzt.

Wir helfen also nur ein bisschen nach.


💧 Was jetzt passiert

Die Initiative „Fröhlich-Platz“ setzt sich für zwölf große Pflanzkübel ein – jeder Baum bekommt seinen Platz, seine Patin oder seinen Paten und regelmäßige Pflege.

Die Kübel sollen kein Provisorium sein, sondern Teil einer städtischen Lernphase: Wie verändern sie Temperatur, Aufenthaltsqualität, Wasserbedarf? Welche Arten kommen mit dem Standort klar?

Diese Erfahrungen fließen direkt in das entstehende Klimaanpassungskonzept der Stadt Weimar ein – als greifbares Beispiel, wie Bürger*innen Engagement zeigen, bevor die Verwaltung mit Planungsprozessen aufholt.

🌼 Ein Platz atmet auf

Die zwölf Kübel stehen nicht nur für Bäume, sondern für eine Haltung: Wir warten nicht auf Beschlüsse – wir handeln im Sinne der Gesetze, bevor sie umgesetzt sind.

Die Aktion ist Einladung, Anstoß und freundlicher Druck zugleich:


„Weimar hat den Auftrag zur Klimaanpassung – wir fangen schon mal an.



📚 Quellen & rechtlicher Hintergrund

  • Bundes-Klimaanpassungsgesetz (KAnG), in Kraft seit 01.07.2024
  • Deutsche Anpassungsstrategie 2024 – Umsetzungspflichten für Kommunen
  • Baugesetzbuch §1a – Klimaanpassung als Ziel der Bauleitplanung
  • Thüringer Klimagesetz (ThürKlimaG) und Entwurf der vorsorgenden Klimaanpassungsstrategie Thüringen
  • Stadt Weimar: Klimaanpassungskonzept (in Erarbeitung), Beirat für Klimaschutz und Klimafolgenanpassung

Abschließend eine visuelle Gedankenstütze:



2025-10-31

Ein Platz, der uns allen gehört – Ergebnisse der Sommerumfrage

Im Rahmen der sommerlichen Auswertung unserer Nachbarschaftsumfrage haben sich zwei charmante „Botschafter“ des Platzes vorgestellt:

  • Imker Fröhlich, der regelmäßig am Rande des Platzes seine Bienen beobachtet,

  • und Meerjungfrau Lotte, die sinnbildlich für den unterirdischen Lottebach steht, der unter dem Platz verläuft.

Sie standen symbolisch für die Auswertung der Umfrage, an der sich über 200 Anwohnerinnen und Anwohner beteiligt haben – ein beachtliches Zeichen des Interesses und der Verbundenheit mit diesem öffentlichen Raum. Von den 199 ausgewerteten Rückmeldungen ergibt sich ein klares Bild: 95 % der Befragten befürworten dauerhafte Verbesserungen am Platz.

Deutliche Mehrheit für mehr Aufenthaltsqualität

Eine überwältigende Mehrheit wünscht sich, dass der Platz künftig ruhiger, grüner und sicherer gestaltet wird.

  • 91 % der Teilnehmenden sprachen sich für eine Verkehrsberuhigung aus,

  • 64 bis 85 % wünschen sich mehr Bepflanzung,

Diese Ergebnisse zeigen ein breites Interesse an einer ausgewogenen Entwicklung des Platzes – hin zu einem Ort der Begegnung, der Sicherheit und des gemeinschaftlichen Lebens, ohne dabei Funktionalität oder Zugänglichkeit aus den Augen zu verlieren.

Breite Beteiligung aus der Nachbarschaft

Die Umfrage wurde spontan über Aushänge am Platz durchgeführt – ohne gezielte Werbung oder Kampagnen – und spiegelt damit ein authentisches Meinungsbild der Nachbarschaft wider. Die hohe Beteiligung verdeutlicht, dass es sich hier nicht um ein Einzelanliegen, sondern um ein gemeinsames Interesse vieler Bürgerinnen und Bürger handelt.


Ein gemeinsamer Weg nach vorn

Die Ergebnisse laden dazu ein, in einem offenen Dialog über die Zukunft des Platzes zu sprechen. Ziel ist es, eine Lösung zu finden, die sowohl Lebensqualität als auch Erreichbarkeit in Einklang bringt – und damit den Platz zu einem lebendigen Mittelpunkt unseres Viertels macht.


Vollständige Ergebnisse auf: www.initiative-froehlich-platz.de  Zukunftsmaschine und Internetseite gefördert durch:



Kommentar von Dr. Ammalia Podlaszewska zu den Ergebnissen:

Placemaking bedeutet nicht nur, lebendige und funktionale Räume zu gestalten – es muss auch Placecaring umfassen.

Das Prinzip des Placemakings sollte über die physische Gestaltung hinausgehen: Es fördert das Wohlbefinden der Menschen, des Ortes selbst und der fortlaufenden Praktiken, die ihn erhalten.

Placecaring betont, wie Menschen einen Ort nutzen, respektieren und im Laufe der Zeit pflegen. Es schafft ein Gefühl gemeinsamer Verantwortung und langfristiger Fürsorge. Wenn Menschen sich um einen Ort kümmern, kümmern sie sich auch umeinander – so entstehen tiefere Verbindungen und ein stärkeres Gefühl der Zugehörigkeit.

Die Ergebnisse der Gemeinschaftsbefragung verdeutlichen die Bedeutung von Placecaring: Nur durch Fürsorge und Verantwortungsbewusstsein können Orte zu lebendigen, gemeinschaftlich getragenen Räumen werden – für heutige und kommende Generationen.

2025-05-31

A Space Reimagined from Below

Ein Gastbeitrag von A.I.:


Critical Theory Overview

Critical theory seeks to uncover and challenge power relations, ideological domination, and the conditions that constrain human autonomy and democratic participation. In urban and spatial contexts, it focuses on who controls space, how meaning is assigned to places, and whose voices are heard (or silenced).


August-Frölich-Platz: A Space Reimagined from Below

1. Public Space as Site of Democratic Contestation (Habermas / Fraser)

The participatory initiatives around August-Frölich-Platz—like the “KaKi-Platz” project and cultural placemaking events—can be interpreted as attempts to reclaim public space as a Habermasian public sphere. Here, citizens attempt to rationally deliberate over how the space should be used—not as passive recipients of top-down planning but as co-creators of urban life.


❝ The transformation of August-Frölich-Platz from a traffic-dominated node to a potential commons aligns with Nancy Fraser’s idea of counterpublics—subaltern groups creating discursive arenas to challenge dominant spatial logics.



2. Use-Value over Exchange-Value (Henri Lefebvre)

From Lefebvre’s perspective, the planning process at August-Frölich-Platz is a micro-struggle between use value (community needs, ecological sustainability, children’s play) and exchange value (car traffic, infrastructural efficiency, real estate logic).

By organizing events like festivals, pop-up installations, and participatory mapping workshops, the community reasserts the right to the city—a core Lefebvrian concept asserting that urban space must be shaped by those who live in it, not merely managed by technocrats or monetized by capital.


❝ The proposed transformations (e.g., a “Woonerf”, market square, omere traffic corridor.


3. Deliberation and Power (Critical Urban Theory)

While deliberative democracy is idealized in some critical theory (Habermas), others (like Foucault, or later theorists like Mark Purcell) highlight how power permeates participatory processes. Even the most inclusive planning forum can be shaped by institutional gatekeeping, technical language, or performative participation.

The August-Frölich-Platz initiative offers a counter-narrative: by rooting engagement in play, art, and everyday encounters, it lowers the barrier to entry and redistributes epistemic authority to local residents, children, and marginalized voices.


Power, Resistance, and Transformation


Placemaking as Resistance

The grassroots transformation of August-Frölich-Platz represents a tactical resistance against technocratic urbanism. Through small, symbolic acts—e.g. planting trees, painting crosswalks, projecting future scenarios—residents reclaim agency and shift the narrative of what urban development can be.

Limits and Co-option

Critical theory also warns of co-option: participatory gestures can be absorbed into neoliberal governance as cheap legitimacy. If the city uses these community efforts to decorate its brand or justify pre-decided plans, the process risks becoming tokenistic rather than transformative.


🔍 Conclusion: A Space of Hope and Contestation

From a critical theory standpoint, the participatory planning at August-Frölich-Platz can be seen as:

  • A grassroots reassertion of democratic spatial practice
  • A challenge to car-centric, functionalist planning paradigms
  • An experiment in producing commons and alternative urban futures
  • A delicate struggle over power, representation, and authenticity in participatory processes

The outcome of this process—whether transformative or symbolic—will depend on how power is shared, how dissent is integrated, and whether the community’s right to the city is structurally honored.

2025-05-10

Perspektivenwechsel

Seit 09.05.2025 kann keiner mehr sagen „ich wusste nicht von der Initiative“.


Dank der kräftigen Unterstützung durch den Lokalen Aktionsplan Weimar, der Mega professionellen Umsetzung durch den Gaswerk e.V. und natürlich der zahlreich anwesenden Nachbarschaft, steht unser gemeinsam entworfener Info- und Treffpunkt der Bürgerinitiative am Platz! 

Das Ziel unsere Ideen und Visionen dauerhaft sichtbar zu machen, Diskussionen anzuregen, sowie die NachbarInnen näher zu einander zu bringen wird jetzt tagtäglich ermöglicht. Die durch den sichtbaren QR-Code verlinke Umfrage läuft bis Mitte Juni - verteilt sie gerne und nimmt Teil. Es wird an dem populärsten Szenario weitergearbeitet. Hinweise und weitere Ideen sind selbstverständlich willkommen.

Jeder und jede, auch bei gelegentlichem Vorbeigehen darf jetzt seine Perspektive sogar auf mehrere Art und Weise wechseln:

- durch kennenlernen von vier möglichen Szenarien für den Platz, untersucht durch Studentinnen der BUW 

- durch spontane Interaktionen mit anderen Nutzerinnen am Treffpunkt (schon am ersten Tag gab es manche emotionale Diskussionen)

- durch betreten des Treffpunktes über die Sitze kann man aus einem 1m höheren Winkel einen Blick auf den Platz werfen.

- durch aktive Teilnahme an der verlinkten Umfrage den Einfluss auf die künftige Gestaltung ausüben.


Viel Spaß bei der Nutzung!


2025-03-14

neue Internetseite der Bürgerinitiative

Gestalte mit uns die Zukunft des Fröhlich-Platzes!

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

wir haben großartige Neuigkeiten! Dank der Unterstützung der Stadt Weimar über den Lokalen Aktionsplan Weimar haben wir unserer Bürgerinitiative eine neue, moderne Internetpräsenz geschaffen. Dort findet ihr alle bisher entwickelten Zukunftsszenarien für den Fröhlich-Platz – und das Beste: Ihr könnt mitentscheiden!


👉 Macht mit bei unserer Umfrage – auf Deutsch oder Englisch! Eure Meinung zählt und bringt uns gemeinsam dem Ziel eines lebendigen, einladenden Stadtteilplatzes näher.

Nehmt euch einen Moment Zeit, stöbert durch die neuen Inhalte und macht euch am besten auf einem großen Bildschirm ein Bild davon.

Hier geht’s direkt zur Website: 

www.initiative-froehlich-platz.de

Lasst uns zusammen den Fröhlich-Platz gestalten!

Euer Team der Initiative Fröhlich-Platz



2025-02-17

Szenario 4: Der Frölich-Platz als interaktiver, fußgängerfreundlicher Erlebnisraum

Dieses Szenario stellt eine visionäre, ökologisch nachhaltige und zukunftsorientierte Neugestaltung des August-Frölich-Platzes vor. Im Fokus steht die Schaffung eines attraktiven, spielerischen und barrierefreien Stadtplatzes, der insbesondere für Kinder, Familien und Fußgänger*innen gestaltet wird. Durch eine veränderte Verkehrsführung, interaktive Elemente und natürliche Gestaltung wird der Platz zu einem einladenden Ort der Begegnung, Bewegung und Entspannung.

Kernidee & Umsetzung

  • Fußgängerfreundliche Gestaltung & Verkehrsberuhigung:
    • Der Platz wird für Fahrzeuge gesperrt, nur ein Radweg führt hindurch.
    • Die zwei Bushaltestellen werden verlegt, um den Raum vollständig für Fußgänger*innen nutzbar zu machen.
  • Spiel- und Erlebniszonen:
    • Spielplatz mit Geräten für Kinder:
      • Südlich der Kirche gelegen, um die Sicht auf das Gebäude nicht zu beeinträchtigen.
      • Fördert Bewegung, Spaß und soziale Interaktion.
    • Calisthenics Anlage für Erwachsene und Jugendliche:
      • Fördert Bewegung, Spaß und soziale Interaktion auch bei Menschen ohne Kleinkinder
    • Bespielbare Brunnen mit kleinen Wasserbecken:
      • im nördlichen Teil des Platzes, um eine künstlerisch und spielerisch nutzbare Wasserfläche zu schaffen.
      • Verbindet ästhetische Stadtgestaltung mit praktischer Nutzung zur Abkühlung im Sommer - angenehm auch für die ältere Bewohnerschaft.
    • Gemütlicher Sitzbereich mit Bühne:
      • Gegenüber der Kirche, in direkter Nähe zum bestehenden Café.
      • Gastronomie & Kultur werden durch eine Bühne für temporäre Aufführungen bereichert.
  • Naturnahe Gestaltung & ökologische Innovation:
    • Der Lottebach, der derzeit unterirdisch verläuft, soll wieder an die Oberfläche gebracht werden.
      • Dies ermöglicht spielerische Wassernutzung für Kinder.
      • Das fließende Wasser könnte das Mikroklima verbessern und den Platz im Sommer kühlen.
    • Die Platzgestaltung folgt einer organischen, fließenden Formensprache, die natürliche Bewegungsmuster und Aufenthaltsqualität unterstützt.
    • Grüne Elemente wie Bäume, Pflanzen und kleine Naturinseln schaffen eine angenehme, nachhaltige Atmosphäre.
  • Flexible Nutzung & offene Programmgestaltung:
    • Die zentrale Hauptroute bleibt frei für temporäre Aktivitäten, von Straßentheater über Pop-up-Stände bis hin zu sportlichen Events.
    • Die Planung ist partizipativ ausgerichtet, sodass zukünftige Veränderungen an die Bedürfnisse der Anwohner*innen angepasst werden können.

Vorteile des Szenarios

Maximale Aufenthaltsqualität für Fußgänger*innen & Familien

  • Der Platz wird barrierefrei, kindersicher und einladend für alle Generationen.
  • Durch Sitzgelegenheiten, Wasserspiele und begrünte Flächen entsteht eine Wohlfühloase inmitten der Stadt.

Spiel, Kunst & Interaktion im öffentlichen Raum

  • Die Mischung aus Spielplatz, Wasserflächen und einer offenen Bühne bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten.
  • Der Spielaspekt fördert Begegnung, Aktivität und Freude im urbanen Raum.

Ökologische und nachhaltige Stadtentwicklung

  • Die Freilegung des Lottebachs fördert Biodiversität, verbessert das Stadtklima und schafft eine natürliche Wasseroase.
  • Grünflächen reduzieren Hitze und steigern die Lebensqualität.

Flexibilität & Zukunftsorientierung

  • Das Konzept bleibt anpassbar und offen für neue Ideen.
  • Die Umgestaltung kann unabhängig von der zukünftigen Nutzung des Busbahnhofs erfolgen.

Herausforderungen & mögliche Nachteile

Verlegung der Bushaltestelle & Verkehrsanpassung

  • Die Neupositionierung des öffentlichen Nahverkehrs muss gut durchdacht sein.
  • Lösung: Eine enge Abstimmung mit Stadtverwaltung und ÖPNV-Betreibern.

Kosten und baulicher Aufwand

  • Die Umgestaltung erfordert technische und finanzielle Ressourcen.
  • Lösung: Mitfinanzierung durch nachhaltige Entwicklungsprogramme.

Akzeptanz & Nutzungsvielfalt

  • Manche Anwohner*innen könnten eine vollständige Sperrung für Autos kritisch sehen.
  • Lösung: Intensive Bürgerbeteiligung, um den Platz so inklusiv wie möglich zu gestalten.

 
c - Helge Grüter-Birgaoanu

Fazit

Dieses Szenario verwandelt den Frölich-Platz in einen zukunftsweisenden, kinderfreundlichen und ökologischen Erlebnisraum. Die Kombination aus grüner Gestaltung, spielerischen Elementen, Wassernutzung und flexibler Platznutzung macht ihn zu einem einzigartigen Ort der Begegnung. Die größten Herausforderungen liegen in der Freilegung des Lottebachs, der Anpassung des Verkehrs und der Finanzierung, doch die langfristigen Vorteile für Stadtklima, Lebensqualität und soziale Interaktion sind erheblich.

Jetzt sind Sie gefragt! Was halten Sie von diesem Szenario? Teilen Sie uns Ihre Meinung mit und gestalten Sie die Zukunft des Frölich-Platzes aktiv mit.

Gefordert durch: 


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