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2024-07-25

Zukunfts(t)raum 2.0

Wie geht es mit dem Fröhlich Platz weiter?


Am 13.03 ab 13:00 Uhr werden wir das zweite Community Workshop zum Frö-h-lichplatz durchführen. Diesmal auf den ganzen Nachmittag gestreckt, um die Zeit für ein spannendes Programm zu schaffen. Nach kurzer Einleitung und Vorstellung der noch ausstehenden Rückmeldungen aus der Stadtverwaltung gibt es spannendes Programm:

1. Geokulturelle Analyse des Ortes:

Angebot von Stella*_Geokulturelle Raumentwicklung


Zu Beginn des Workshops gibt es kurz einen Impuls zur Geokultur:

_was Geokulturelle Raumgestaltung ist & will

_warum bei Gestaltungen ein geokultureller Ansatz sinnvoll ist

_wie man sich dem Raum geokulturell nähert.

Anschließend erkunden wir das „Gelände“ - unseren Platz:

_alle Teilnehmenden bekommen Wahrnehmungsaufgaben

_der Platz wird durch uns erfahren mit unterschiedlichem Fokus

_alle Erfahrungen tragen wir zusammen und tauschen uns aus.

Unsichtbares machen wir kreativ sichtbar:

_wir sammeln Impulse & Ideen, die aus der Wahrnehmung heraus entstanden sind

_in einem großen Plan wird eingezeichnet - bringt Malstifte, Papier, Schere mit...

_eine gemeinsame Vision entsteht

Was „spricht“ der Platz? - geosystemische Ortsanalyse

_wahrnehmen was ist - die Realität des Ortes

_was will eigentlich der Ort?! - fragen wir ihn doch...

_Raumerfahrung in den Ideen-Cluster übersetzen


„Hast du Lust auf einen interessanten Nachmittag - dann bring Zeit mit und Offenheit, du wirst danach die Stadt mit anderen Augen sehen...“ Stella*


Außerdem vorgesehen:

2. Mapping des Platzes aus umweltpsychologischer Perspektive - angedacht ist eine einfache Aufgabe mit ausgehändigtem Zettel und zwei bunten Stiften in der Hand. Jeder kann mitmachen, Kinder auch willkommen. Die einzelnen Beobachtungen werden dann zusammen auf einen großen Plan der Platzumgebung eingetragen.

3. Konkretisieren der Vorschläge vom 1. Workshop: mit Begleitung von Designexperten vom Gaswerk Weimar e.V. werden wir die Idee einer Litfaßsäule / Straßenbibliothek / Sitzlandschaft in Richtung eines Entwurfes konkretisieren, mit dem Ziel es dieses Jahr noch zu bauen! 

Die Ergebnisse des Workshops werden ca. 17:00 Uhr für die Öffentlichkeit zusammengefasst. 

Die Werkstatt ist offen:

Ihr seid alle herzlich willkommen. Wir werden uns immer über eine Voranmeldung freuen. 

Treffpunkt ist Otto-Neururer-Haus. Vielen Dank an Pfarrer Timo Gothe für die Gastfreundschaft!

Auf dem großen Platz

Es hat uns erreicht ein Beitrag von Pfarrer Timo Gothe über seine Erfahrungen während des Platzfestes broadcasted für 200.000 Zuhörer bei:


Audio abrufbar unter: https://www.deutschlandfunk.de/auf-dem-grossen-platz-dlf-5280f0ef-100.html

Wir freuen uns immer auf Eure Beiträge in aller Form über dem Platz!

2024-04-04

In der Nacht


 

Ich lieb' den Platz in der Nacht

Wenn der Verkehr zur Stille gebracht

wachen die Nachttiere auf

und trampeln ihre Pfade

gerade vor sich hin

ohne auf Linien und Bordsteine zu achten

weil die gelten nicht in der Nacht.

In der Nacht wacht der wahre Platz auf



Anonym

2023-10-26

Auswertung der Bewohnerumfrage

Foto Marina Bykova

Dank der Beteiligung von mehr als 100 Bewohner an dem Kaki Kultur Kick-Off konnten wir eine Menge an Gedanken, tollen Ideen, wie auch viele konstruktive Anmerkungen einsammeln. Die von 80 BesucherInnen während der 3 Stunden ausgefüllten Umfragen wurden nun ausgewertet. Da die Veranstaltung durch mehrere Plakate, 250 Flyer mit Briefkasteneinwurf, sowie Zeitungsartikel angekündigt war, halten wir die Ergebnisse als eine aussagekräftige und ziemlich genaue Stimme der Bewohner. Die Zahlen in diesem Eintrag wurden durch die mitgeteilten Äußerungen und Kommentare ergänzt. Bonne lecture: 


67% der Befragten wohnt in der Westvorstadt. Die Beteiligung kam aus allen Weltrichtungen um den Platz: die Straßen Hoffmann-von-Fallersleben-, Washington-, Paul-Schneider, Abraham-Lincoln-, Richard-Wagner- und die Steubenstraße waren vertreten. 22% wohnen woanders in Weimar und nur 3% außerorts. 44% nutzen den Platz täglich, 30% wöchentlich, 6% mindestens einmal im Monat, nur 20% seltener. Es ist uns also eine ganz lokale Umfrage gelungen: eine Stimme der WeimarerInnen (97%) und tatsächlichen NutzerInnen des Platzes (80%). 



Auf die Frage 'Was ist der August-Frölich-Platz für Sie heute?' antwortete die Mehrheit: ein Raum zum Queren, eine Kreuzung.   Nur 21% bestätigen es als Treffpunkt und das meistens dank der bekannten Kuchenmanufaktur. Einige Personen haben es als einen wunderschönen Platz - mit dem Vorbehalt: künftig, "to be", bzw. mit großem Potenzial bezeichnet. Außerdem spielt natürlich die katholische Kirche eine Rolle, da der Platz für mindestens 10% der Beteiligten einfach ein Platz vor der Kirche ist. 

Dass der Platz für 54% der Beteiligen ein Ort zum Queren ist, bestätigt die zentrale geographische Lage, sowie funktionelle Rolle des Platzes für die Westvorstadt. Man ist hier auch, wenn man es nicht unbedingt vor hat: eine natürliche Voraussetzung für einen lebvollen Bezirksplatz. Für ein gesundes Nachbarschafts-leben müssen aber ganz deutlich zuerst die Voraussetzungen am Ort selbst geschafft werden.

Gefragt nach besonderen vergangenen Aktivitäten, konnten nur wenige genannt werden. Viele erinnern sich an den jährlichen Laternenumzug am St. Martins Tag. Es ist tatsächlich ein wunderschönes Fest von überlokalen Bedeutung, welches zur Identifizierung mit dem Ort beiträgt. Außerdem konnten nur Boule spielen und Kaffe/Kuchen genannt werden. Diese eher magere Zuschreibung von Bedeutungen mag klare Gründe haben. Diese zeichneten sich in der fünften Frage ab. Die darauffolgende Frage brachte auch eine klare Antwort: 



Nur 14% der Befragten fühlen sich sicher auf dem Platz, und das nur die jungen Erwachsenen. 46% fühlt sich ein bisschen gestresst, vor allem beim queren der breiten Fahrbahnen. Für 40% der Nutzer ist es kein angenehmer Ort um da zu sein, bzw. fühlen sie sich gar nicht sicher. Viele Erwachsenen haben hier das empfinden ihrer Kinder übermittelt. Mehrere ältere Bewohner haben die Unüberschaubarkeit der Querungsmöglichkeiten, bzw. die Länge der Übergänge als inakzeptabel bezeichnet. Und das alles mitten im Wohngebiet!  

Wie ganz oben beschrieben, haben wir uns die Mühe gegeben, mit der Initiative bei der breiten Bevölkerung anzukommen, damit ein möglich weites Spektrum an Bedürfnissen kommuniziert werden konnte. Bei der 6. Frage 'Wie wichtig ist es für Sie, dass der Platz verkehrsberuhigt wird?' war auch die Option gegeben sich für das Verbleiben der vorhandenen Verkehrssituation auszusprechen. Die fünfte Antwort 'es soll bleiben wie es ist' hat jedoch KEINE der 80 Anwesenden angekreuzt. 

57% fanden es sehr wichtig, dass der Platz im Namen zum tatsächlichem Platz, also mit einer sehr starken Verkehrseinschränkung, wird. Es gab hier zusätzlich viele Anmerkungen: "Bitte ohne Autos!", bzw. in der 5. Frage fanden sich überzeugende Begründungen des schlechten Empfindens des Platzes, wie: unklare Verkehrsregelung, Nichteinhaltung der "rechts-vor-links" Regel durch die Autofahrer, Irreführende Gestaltung der Fahrbahn, weil die Strecke zwischen Steuben- und Washingtonstraße durch Asphalt hervorgehoben wird, "Verkehr von allen Seiten!", etc.. Diese Gruppe der Menschen konnte sich häufig einen Platz sogar ganz ohne Straßenverkehr gut vorstellen. Diese Einstellung hat unsere Vorstellungen übertroffen und Mut gegeben ein Schritt gewagter zu denken.

Weiterhin fanden zusätzliche 28% die Verkehrsberuhigung wichtig. Zu der Gruppe zählen Personen, die sich wahrscheinlich eine Umgestaltung mit starken Einschränkung der Verkehrsflächen vorstellen. Laut unseren Rechnungen wäre eine Halbierung der Verkehrsfläche ohne Einschränkung des Verkehrsflusses (durch Wegfall von 3 Bushaltestellen und des zentralen Wendeplatzes) möglich. 

Für 12% der Befragten schien das Thema egal zu sein. Auf diese Gruppe kann die Qualität der anstehenden menschenfreundlichen Planung künftig vielleicht überzeugend wirken. Nur 2 von den 80 Befragten fanden die Verkehrsberuhigung für sie unwichtig. Alle Beteiligten waren somit aktiv für eine Umgestaltung des Platzes. Auf der zweiten Seite der Umfrage standen deshalb die nächsten Fragen:

Hier herrschte an einigen Stellen, trotzt ermöglichten Mehrantworten, wieder Eindeutigkeit: 

- 76 von den 80 befragten (95%!) brachten die Notwendigkeit von mehr Sitzgelegenheiten zum Ausdruck. Es scheint ein direkter Auftrag an die Stadtverwaltung zu sein und es hat uns gefreut, dass dieser Bedarf von Frau Dr. Kolb an Ort und Stelle persönlich entgegengenommen wurde.  

- 71% wünschen sich an dem Ort mehr Grün und Bäume. Damit der Platz in dem immer länger werdenden Sommer nicht wie eine Bratpfanne wirkt, hätte man hier vielleicht an die ursprüngliche Vision der Grünen Kette um die Kirche zugreifen können. Das wunderschöne Gebäude war ursprünglich tatsächlich von einem Baumring umgeben. Ein viertel davon wurde jedoch irgendwann aus mutmaßlich denkmalpflegerischen Gründen entfernt. Eine Idee wäre es auch verstellbare Töpfe mit Bäumen zur Abgrenzung des Straßenverkehrs an den zwischenzeitlich den Fußgängern zugeschlagenen Flächen zu nutzen. Das könnte mit einem Schlag ein dreifacher Gewinn sein: Sicherheit und Ambiente dank den Schattenspender. Drittens: auf dieser Weise während der Zwischenzeit adaptierten Bäume könnten nach erfolgten Planung an ihre Endstelle direkt auf dem Platz ausgepflanzt werden.   

- ein klarer 3. Platz ging an die Idee einer Straßenbibliothek in der Form eines Bücherschrankes. Ein tolles Ergebnis welches bestimmt noch besser mit den guten Sitzgelegenheiten, sowie reduziertem Verkehrslärm in Einklang gebracht werden könnte. Ein Lesergarten in der Verlängerung des Pfarrergartens wäre eine ansprechende Möglichkeit an Sommertagen.. 

- viele Befürworter (38% Angaben) fand das Thema Bewegung. Dank dem tollen Team der Parkour Leute wurde Calastenics den Anwesenden anschaulich gemacht. Viele konnten auch die mitgebrachten Geräte selbst ausprobieren und erleben, wie toll es ist auf frischer Luft Sportübungen zu machen. Einer der Nachbarn hat die Idee einer Calastenics Anlage für ältere Jugendliche und Erwachsenen an dem heute komplett (außer Hunde) ungenutztem grünem Dreieck südlich der Kirche vorgestellt. Diese wäre relativ unkompliziert, mit dem Vorbehalt es handelt sich um kein Kinderspielplatz, realisierbar, so die Stadtvertreterin.  

- die fünfte der am meisten gewählten Funktionen, die der Platz unbedingt erhalten soll, war Wasser. Das unter dem Platz im Kanalrohr fliesende Lottebach möge hoffentlich eines Tages das Tageslicht wieder sehen... Dies würde mit dem auch geäußertem Wunsch nach einem "Ort zum Entspannen" doch Hand in Hand gehen.  

Alle die fünf Funktionen könnten und sollten noch vor der großen künftigen (also ungewissen) Umgestaltung auf eine zeitnahe Umsetzung überprüft werden, da sie einem klaren Wunsch der Bewohner entsprechen. Die weiter aufgeführten Funktionen scheinen weniger zu brennen, da sie auch Bestandteile der Einrichtung eines schon funktionierenden städtischen Platzes sein könnten.

Eine ähnliche Zahl der Angaben (knapp unterhalb 1/3) befürwortete die Schaffung von neuen Spielgelegenheiten, Fahrradstellplätze, Kunstinstallationen, sowie die Veranstaltung eines Markts mit regionalen Produkten. 10% der Befragten befürworteten die Idee eines Pavillons für Nachbartreff. Es wurde auch das Thema der derzeit unzureichenden Beleuchtung angesprochen. Das sind also zusätzliche Themen die nach Beginn der Umplanung vielleicht nicht vergessen werden sollten. 

So kommen wir auch zu der 8. Frage in der die Befragten um Auflistung der möglichen Veranstaltungen oder Aktivitäten gebeten worden sind. Ein klarer Sieger in der Kategorie war der Flohmarkt! Zu den interessanten Ideen zählten auch das Freilichtkino und öffentliches Lagerfeuer (hoho!). Apropos, gab es schon ein Genius Loci an der katholischen Kirche? Natürlich mehrmals ausgedruckt war auch der klare Verbleib für den Boule-Platz! Außerdem waren Stichwörter wie Nachbarfest, Stadteilfest, Kindertagesfest, Familienfest häufig auf den Zungen. Alle diese Ideen wurden unter eine Schirmidee eines (jährlichen?) Platzfestes aufgenommen und vor Ort verkündet. 


Der Bedarf nach Alternativen zu den altstädtischen Festen scheint in der Westvorstadt da zu sein. Ein jährliches Platzfest könnte tatsächlich die Form eines großen Flohmarktes haben, da sich an sowas viele Familienhäuser gleich gerne beteiligen. Wir stellen uns aber auch vor, dass das eine geniale Gelegenheit sein könnte um alle in der Westvorstadt und natürlich auch in der ganzen Stadt sich entwickelnde Initiativen hier an einem Tag zusammen zu bringen und sich einander vorzustellen. "Gemeinsam sind wir stark!" und es ist schade, wenn viel Kraft in getrennte Gruppen-arbeit investiert wird ohne Erkundung der möglichen Synergien..  

In der 11. Frage haben wir um weitere Vorschläge für die Zeit bis zu dem großen Umbau gebeten. Die vielen tollen Stimmen lassen sich folgend zusammenfassen:
VERKEHR - "aus der Perspektive der Fußgänger denken!" schrieb eine Bewohnerin. Es ist ein inspirierender Hinweis zum Überdenken des Platzes vielleicht gar ohne Autos, bzw. mit Autos als Gast. Da der Platz von einem vollständigen Straßennetz umgeben ist, da er nicht zwingend als Abkürzung zwischen Steuben- und Erfurter Straße genutzt werden muss, wäre eine Umlenkung der großen Mehrheit des Verkehrs sicherlich denkbar.  
GUTE NACHBARSCHAFT - hohe Aufenthaltsqualität: ja, Partyzone: nein. Natürlich wollen wir die Bedürfnisse der Anwohner, die direkt auf den Platz blicken, erkennen und respektieren.       Die neuen Nutzungen sollen den aktuellen Verkehrslärm nicht übertreffen. Zum Thema Sorgen um einen zweiten Wielandplatz wird es auf diesem Blog einen besonderen Eintrag geben.
REZEPTE - man sagt, viele Köche verderben den Brei. Um eventuell widersprechenden Interessen entgegenzukommen, um einem planerischen Fiasko vorzubeugen, fangen wir schon jetzt an Rahmenforderungen an die Stadtplanung durchzudenken, in der Hoffnung, dass diese künftig auch an der richtigen Stelle verdaut werden. Dafür werden wir uns noch häufig am Platz sehen müssen. Und weil in vielen Häusern die Küche die zentrale Anlaufstelle ist, stellen wir uns vor, dass ein gemeinsames Kochen am Platz eine tolle Sache sein könnte (t.b.c.). Lasst Euch schmecken!     

Last but not least: der große Gewinner des Kaki Kultur Kick-Offs ist der Spitzname Fröhlich! Wir haben uns aber auch gefreut den Namen Lindenplatz zu hören. Zusammen mit dem Namensgeber August-Frölich kam der Spitzname auf eine große Mehrheit der Stimmen. So, jetzt haben wir keine Wahl mehr als Fröhlich miteinander! 

Foto Marina Bykova

2023-10-23

Kaki Kultur kicked off!

Foto Marina Bykova

Liebe Anlieger, Bewohner und Mitmacher,

Vielen Dank für das sehr zahlreiche erscheinen am Sonntag! Da wir an dem herbstlichen Nachmittag mehr als 80 ausgefüllte Umfragen einsammeln konnten, empfinden wir den Kaki-Kultur-Kick-Off als einen großen Erfolg. Die vielen kommunizierten Gedanken, Ideen und Kritikpunkte werden wir in den kommenden Tagen auswerten und hier öffentlich machen.

Unser Nachbartreff am Platz ist nicht ohne Aufmerksamkeit der Stadtverwaltung abgelaufen. Dank der Anwesenheit von Frau Dr. Claudia Kolb, der Beigeordneten für Bauen und Verkehr der Stadt Weimar, ist unser Anliegen erneut mit einer bemerkenswerten Dialogbereitschaft durch die Stadt empfangen worden. Es sind vor Ort die nächstmöglichen Verbesserungen zur Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität besprochen worden. Die ebenso anwesende Behinderten- und Seniorenbeauftragte Frau Böhnki teilte konstruktive Anmerkungen und Perspektiven mit uns. Detaillierte Gespräche sollen folgen. 

Neben den vielen Familien, Kindern und älteren Bewohnerschaft, gesprächsbereit waren auch ein Mitgründer der Petition vom 2022 (der persönlich über 400 Unterschriften einsammelte), sowie auch der Stadtrat Herr Wolfram Wiese, dank dessen Bemühungen der August-Frölich-Platz sich auf der langen Investitionsliste der Stadt Weimar schon seit dem Jahr 2019 befindet. 

So eine Veranstaltung konnte nicht unbemerkt von lokalen Medien stattfinden. Vielen Dank an TA für den Bericht:


Am Wochenende lud folgender Artikel des TA alle Bewohner zum Kaki Platz ein:





2023-09-20

2023-09-11

Die Hintergrundgeschichte des Kultur Kaki Kick-Offs: Von wandernden Wohnzimmern zu einladenden Räumen

 💭Bevor Sie sich Ihren Kalender für das bevorstehende Kultur-Kaki-Kick-Off am 22. Oktober vormerken, lassen Sie uns einen Spaziergang in die Vergangenheit machen. Haben Sie sich jemals über die Wurzeln dieses Festivals gewundert? 


🔎Lass uns eintauchen.


🚀The Genesis: Wandering Living Room

Letztes Jahr, im Dezember 2022, startete CGE mit 9 großartigen jungen Menschen aus Erfurt, Weimar und Jena das Placemaking Youth Ambassadors-Programm. Angetrieben von ihrem Hintergrund in Stadtplanung und Architektur waren sie alle daran interessiert, öffentliche Räume in ihren Städten wiederzubeleben, um Inklusivität und Gemeinschaftsgeist zu fördern🏘️🤝



💡Im August 2023 entwickelten die Placemaking Ambassadors zusammen mit ihren Mentoren dieses brillante Konzept: The Wandering Living Room. Am 26. und 27. August unternahm das Wohnzimmer einen Roadtrip durch Erfurt und Weimar. Passanten und Besucher wurden in diesem provisorischen Wohnzimmer willkommen geheißen, um ihre persönlichen Geschichten und Erfahrungen über den Umzug in die Stadt oder sogar nach Deutschland als Ganzes zu teilen.


🛋️Worum ging es? Unser Wandering Living Room war nicht nur ein gemütlicher Raum mit Sofas und Kissen. Es war eine Leinwand für einzelne Geschichten, die einen gemeinsamen Wandteppich bilden sollten. Ziel des Projekts war es, die Vorstellungen von Heimat und Migration im städtischen Raum zu erforschen und alle dazu einzuladen, über ihre eigenen Reisen nachzudenken. Es nahm die Intimität eines Wohnzimmers und verschmolz es mit dem öffentlichen Raum, wodurch die Grenzen zwischen öffentlichen und privaten Räumen aufgelöst wurden.


🧳Ein Blick über das Wohnzimmer hinaus: Das Besondere an dieser Initiative waren ihre performativen Aspekte. Das Wohnzimmer war nicht stationär; Es wurde auf Karren gepackt und durch die ganze Stadt transportiert, genau wie viele von uns ihr Leben bewegen – manchmal häufiger, als uns lieb ist. Dieser Aspekt diente als visuelle Erinnerung an den ständigen Wandel, in dem sich viele befinden, egal ob sie Studenten oder neue Bewohner sind.

🪁Wie hängt es mit dem Kultur Kaki Festival zusammen? Während der Wandering Living Room das Konzept von Zuhause und Zugehörigkeit im Mikromaßstab erforschte, zielt das kommende Kultur Kaki Festival darauf ab, dieselben Themen auf eine breitere Leinwand anzuwenden 💌– die des Ka-Ki-Platzes. Das Festival wird als größere Plattform dienen, um mehrere Perspektiven zu integrieren und die Beteiligung der Interessengruppen an der zukünftigen Entwicklung dieses wichtigen öffentlichen Raums zu fördern.

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🗣️So wie sich im Wandering Living Room einzelne Stimmen zu einer kollektiven Erzählung zusammenfügten, stellen wir uns vor, dass beim Kultur Kaki Festival eine Symphonie aus Ideen und Bestrebungen Gestalt annimmt. Betrachten Sie dies also als Ihre offizielle Einladung – seien Sie Teil dieses wunderschönen Wandteppichs, den wir am Ka-Ki-Platz schaffen. Lasst uns teilen, kreieren und zusammengehören.

Wir sehen uns am 22. Oktober und lassen Sie uns den Ka-Ki-Platz zu einem lebendigen Zeugnis unserer gemeinsamen Träume machen!

Kontakt: www.kakiplatz.blogspot.com 


🌟 KaKi Kultur Kick-Off: Gestalten wir gemeinsam die Zukunft des Ka-Ki-Platzes!

 Liebe Weimarerinnen und Weimarer!

Machen Sie sich bereit für eine farbenfrohe Reise der Transformation und des Zusammenhalts in der Gemeinschaft in diesem Herbst. Am Sonntag, den 22. Oktober, laden wir Sie ein, Teil einer wunderschönen Initiative zu werden: der KaKi Kultur Kick-Off auf unserem August-Frölich-Platz.


📅 Wann: 22.10.2023

📍Wo: August-Frölich-Platz, 99423 Weimar


🎯 Das bereiten wir für Sie vor:

🚗 Safe Streets Initiative: Verkehrsbedenken? Wir hören dich! Unser Hauptziel ist es, für sicherere Straßen zu sorgen und die Behörden daran zu erinnern, die Sanierung des Platzes genau im Auge zu behalten. Verschaffen wir unserer Stimme Gehör!

🤝Gemeinschaft-Zusammenarbeit: Lassen Sie uns ein Brainstorming durchführen und von der Zukunft des Ka-Ki-Platzes träumen.

🌱 Samen pflanzen: Wir hoffen, den Samen für eine Reihe von Placemaking-Initiativen und Co-Creation-Initiativen für unsere Gemeinschaft zu säen.

Unterhaltsame Aktivitäten an diesem Tag:

🎨 Community Canvas: Es wurde eine offene Einladung an die gesamte Gemeinschaft gerichtet, an einem Malen-im-Freien auf dem Platz teilzunehmen. Diese Aktivität schafft nicht nur Kunstwerke, sondern fördert auch die Bindung zur Gemeinschaft, indem sie sich einen besseren gemeinsamen Raum vorstellt und Ideen für die gemeinsame Gestaltung dieses Raums liefert.

📋 Ihre Meinung zählt: Um die kollektive Denkweise der Bewohner zu erschließen, führen wir eine Umfrage zum öffentlichen Raum in der Westvorstadt durch. Ihre Beiträge sind für den Erfolg dieser Initiative von entscheidender Bedeutung. Nehmen Sie also unbedingt am 22. Oktober teil.

🎈Workshops: Durch Workshops, die in Placemaking-Methoden verankert sind, wollen wir ein tieferes Verständnis und eine tiefere Verbindung zwischen dem Ka-Ki-Platz und seinen Bewohnern fördern. Gemeinsam werden wir das latente Potenzial dieses Raums aufdecken und ihn in einen geschätzten Gemeinschaftsknotenpunkt verwandeln.

🛋 Wandering Living Room Flashback: Erinnern Sie sich an das mobile Wohnzimmer, das im August durch Weimar schlenderte? Es feiert ein Comeback! Kommen Sie vorbei, teilen Sie Ihre Geschichten und engagieren Sie sich in unserer gemeinsamen Community.


🚀 Blick in die Zukunft:

Da sich der regionale Busbahnhof nach 2030 verabschiedet, bereitet sich unser Ka-Ki-Platz auf eine fußgängerfreundliche Umgestaltung vor. Betrachten Sie es als einen städtischen Spielplatz voller innovativer Experimente, aufregender Veranstaltungen und unterhaltsamer Kooperationen.

🏛Pop-up-Pavillon: Um das alles künftig zu ermöglichen, beabsichtigen wir, im Herzen des Platzes einen multifunktionalen Pavillon zu errichten. Dieser Raum soll im nächsten Jahrzehnt als Epizentrum für Diskussionen, Ausstellungen und öffentliche Veranstaltungen dienen.


💌 Ihre Einladung:

Dies ist nicht nur eine Veranstaltung. Es ist UNSERE Veranstaltung. Es geht um unsere Träume, unseren Platz und unser gemeinsames Streben nach einer besseren Zukunft. Kreisen Sie also dieses Datum ein, schnappen Sie sich Ihre Familie und Freunde und lassen Sie uns zu einem unvergesslichen Tag der gemeinsamen Gestaltung zusammenkommen.

Wir sehen uns am 22. Oktober! Gemeinsam werden wir unseren geliebten Ka-Ki-Platz neu erfinden, verjüngen und umgestalten.


💪Unser Team


Kontakt: www.kakiplatz.blogspot.com 


2023-09-08

Lernen von "Meanwhile city"

Eine tolle Veröffentlichung "Meanwhile City" von Milk - erhältlich kostenlos hier - inspirierte mich zu folgenden Gedanken bezügliche einer Zwischennutzung des Platzes bis zu deren Neugestaltung nach 2030.


Eine durch die Nutzergemeinschaft gemeinsam entwickelte Zwischennutzung ist von entscheidenden Rolle für den Erfolg eines neuen städtischen Raumes.

Für die Erbe der Zwischennutzung :

- Bildungsvorteile - neue Fähigkeiten die Nutzer dabei für das ganze Leben erlernen können. Nota bene: Es befinden sich in direktem Einzugsgebiet des Ka-Ki-Platzes 4 große Bildungseinrichtungen (JenaPlan Schule, Friedrich-Schiller-Gymnasium, Goethegymnasium, Pestalozzi Grundschule).

- gute Design Lösungen - wir halten bereits Ausschau!

- ein Betriebskonzept, das die kulturelle Aktivitäten ermutigt, lokale Geschäfte unterstützt und mit der Gemeinschaft für deren Zusammenhalt arbeitet ist von enormen Bedeutung und trägt zum Leben nach der Zwischenzeit bei. 

- Umweltfreundlichkeit ist der Schlüssel. Es muss überlegt werden was mit jedem Teil des Projektes danach passieren wird. Idealerweise, was verbleibt auf und um den Platz nach dem Projektende sind Fähigkeiten und Inspirationen, dafür keine Spuren in der Umwelt.

Die Zwischennutzung ist nicht nur Marketing. Neben ein Werkzeug für Kommunikation, Konsultationen und Veränderung der Wahrnehmung eines Ortes zu sein, muss es auch eine künftige Realisierbarkeit enthalten, bzw. generieren.

Gleichzeitig muss die Zwischennutzung von den Entwickler der Endnutzung (Stadtverwaltung Weimar) als das Fundament für die Endnutzung gesehen werden. Es gibt keinen Grund, beide Entwicklungsphasen als getrennt voneinander zu betrachten.

Eine Zwischennutzung kann sich auf vielen Ebenen abspielen, die zwischen temporär und permanent (innerhalb des begrenzten Zeitraumes) variieren. Eine temporäre Möblierung die witterungsabhängig bereit gestellt wird ist Beispiel für eine günstige Bereicherung des öffentlichen Raumes. Ein Pavillon ist ein Beispiel für eine kostenintensivere dafür aber ehrlichere Lösung, die mit vielen Vorteilen verbunden sein kann, in dem Simulationen einer später realisierbaren Ergänzung des Programms über einen längeren Zeitraum getestet werden können.

Um es uns einfacher zu machen, werden in dem Buch 10 Schritte zu einer erfolgreichen Zwischennutzung beschrieben. Hier eine Zusammenfassung:

1. Mit einem breit geteilten Ziel beginnen. (hier ist was noch vor dem ersten Schnee zu erwarten)

2. Partner finden und bereit zum Experimentieren bleiben. (daran arbeiten wir gerade intensiv)

3. Finanzierung nachhaltig sichern. (hierfür brennen schon einige Gehirne)

4. Umwelteinfluss auswerten - flexibel und nachhaltig über die Projektzeit hinaus. (selbstverständlich)   

5. Lokale Gemeinschaft kennenlernen und engagieren. (merkt Euch schon den 22.10.2023)

6. Vertrauen zwischen Bewohnern, Geschäftsleuten und lokalen Verwaltung aufbauen. (das ist das langfristige Ziel aller unseren Aktivitäten. Wir freuen uns auf eine langfristige Fortsetzung der bereits ertragreichen Zusammenarbeit. Dafür werden wir von allen Richtungen Offenheit und Hilfsbereitschaft brauchen)

7. Lösungsansätze diversifizieren. (flexibel sind wir von Natur aus)

8. Tagtäglichen Betrieb berücksichtigen. (erst nach 2025)

9. Werte und Aktivitäten klar kommunizieren! (es wird nach Kommunikationsspezialisten gesucht)

10. Klein beginnen um die Ergebnisse hochzuskalieren. (Ihr seid die Lawine!) 

Die Welt hat schon hunderte tolle Beispiele erfolgreicher Zwischennutzungen im öffentlichen Raum gesehen, die die Nutzergemeinschaften zusammen gebrach und resilienter gemacht haben. Wir hoffen mit Euch neue, oder bereits gut bewahrte Ideen auf dem Ka-Ki-Platz umzusetzen - und dabei noch ganz viel Spaß haben. 

2023-08-30

Die Wanderbank findet sicheren Hafen

Die im Rahmen des von Culture Goes Europe Erfurt e.V. geleiteten Projektes "Placemaking for Inclusion" entstandene Wanderbank findet ihren sicheren Hafen:


Die Bank/Couch und der dazu gehöriger Tisch laden zum verweilen und... zum schreiben ein. Selbst in so einer kleinen Stadt wie Weimar fehlen den Bewohnern Plätze zum treffen und quatschen. Auch heute trafen wir unseren alten Nachbar, der sagte: "Seitdem ihr umgezogen seid, sieht man sich kaum, obwohl es nur 500 Meter sind.." Ist es nicht ein Indiz dafür, dass der Westvorstadt ein lebendiger, zentraler Treffpunkt fehlt, in dem man sich mit der breiteren Nachbarschaft ab und zu spontan treffen könnte? Das soll sich ändern. 


Die Wanderbank füllt sich mit Geschichten des Wandern, des Ankommens in Weimar, des Zuhauseseins. Zur Zeit sind es über 40 längere und kürzere Geschichten auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Polnisch, Indonesisch, Tschechisch, Chinesisch, Arabisch.. Das Pfarrbüro bietet Stifte zum schreiben an. Bank als Treffpunkt? So fangen wir an! 


Die gute Nachbarschaft: Giovanni und Leonie von der Richard-Wagner-Straße, der Gastgeber Pfarrer Gothe und Gall Podlaszewski von der Paul-Schneider-Straße:


Die Wanderbank dockt derzeit im Gemeinschaftsgarten der Katholischen Kirche. Jeder ist eingeladen die eigene Geschichte darauf zu schreiben. Bei der nächsten Gelegenheit wird die Bank am Kaki Platz temporär zur Verfügung gestellt. Für eine dauerhafte Anwesenheit am Platz fehlt eine TÜV-Zertifizierung. Das gemeinschaftliche Kunstwerk wird also meistens hier anzutreffen:


Und so trägt die Wanderbank zum höchsten positiven Wanderungssaldo Thüringens bei:


Quelle: der Spiegel

2023-07-20

Die KaKi ist am Ka-Ki-Platz dabei!

Auf der Suche nach Gespräch mit dem Pfarrer der katholischen Kirche schicke ich eine Email. Kurz darauf kommt eine telefonische Rückmeldung vom Pfarramt! Der Hauptgastgeber des Platzes lädt zu einem Kennenlerntreffen ein. Schon in dem Telefonat wird es klar: der Pfarrer und ich verstehen uns instinktiv. Und es ist gut so!

Bereits beim Einstieg ins Pfarramt in Weimar ergriff der Vater Gothe die Initiative und verhandelte erfolgreich das Ende des Parkens direkt vor der Kirchentür. Der Vorplatz konnte dank schneller Reaktion der Stadt von PkWs befreit werden. Verschiedene Veranstaltungen ließen auf sich nicht lange warten. Diese bleiben jedoch leider immerhin vom schnellenden Verkehr umgeben.

Machen wir daraus kein Geheimnis:

https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/weimar/grosses-staedtebauliches-potenzial-am-august-froelich-platz-id229461598.html

Jeder durch den Platz querende fragt sich bestimmt: warum hat die Fahrbahn hier sanfte 20 Meter? Würden die Busse nicht mit viel weniger auskommen? Warum brauchen diese einen zusätzlichen Wendehammer direkt vor der Kirche? Sind die 12 Haltestellen nicht um einige zu viel? Der Regionalbus kommt doch etwa 3-mal am Tag..

In den Sommermonaten dank der dunklen Oberfläche wird es echt heiß. Berichten zu folge war die Kirche ursprünglich mit einer Kette schöner Bäume umschlossen. Mindestens zwei sind aber der Denkmalpflege gewichen, damit die Exposition der Kirche nicht verhindert sei. Ist es tatsächlich so? Es bahnt sich ein spannender Diskurs zwischen der manchmal sich selbst widersprechenden Denkmalpflege und Klimaresilienz, die bei den Denkmälern lieber auf das grüne achtet. 

So oder so, es wäre an der Zeit mit allen Interessierten ins Gespräch zu kommen. Mit dem Hinblick haben wir uns geeinigt, dass ein Strassenfest im nächsten Jahr einen tollen Auftakt zur Belebung und künftigen Neugestaltung des Platzes geben könnte. Ein Platz der heute kein Platz ist, da er zwei Kreuzungen beinhaltet, dafür aber alle Voraussetzungen für einen tollen städtischen Platz besitzt macht sich auf die Suche nach neuer Gestalt. 

Alle Möglichkeiten sind erstmal zugelassen. Eine von Herrn Gothe gemachte Parallele zum Herderplatz fand ich besonders schön. Die Lektionen aus dem überregulierten Sophien-Stift-Platz besonders belehrend. Auf dem August-Frölich-Platz gibt es keine Unfälle, manchmal bisschen Stress, aber meistens fließt der Fußgänger-, Fahrrad- und Autoverkehr sanft wie das Lottebach unterhalb der Asphaltdecke.


2023-05-20

Der Asphaltsee

Früher im Jahr 2022 konnte man über Poster an Laternen in der Westvorstadt über folgende Petition erfahren: initiative-fuer-einen-fussgaenger-uebergang-am-august-froelich-platz-in-weimar , die auch erfolgreich mit über 1000 (sic!) Unterschriften bei der Stadtverwaltung eingereicht wurde. Der Initiator informierte später:

"Liebe Unterstützer:innen,

laut Schreiben* des Weimarer Oberbürgermeisters Peter Kleine werden folgende kurzfristigen Maßnahmen voraussichtlich noch 2023 ergriffen, um die Sicherheit am August-Frölich-Platz zu verbessern:

- Markierung der Einmündungsbereiche (Parkverbot) zur Verbesserung der Einsehbarkeit des Kreuzungsbereichs

- Erprobung von vorgefertigten Verkehrsinseln in Steubenstraße und Washingtonstraße als Überquerungshilfe

- Kontaktaufnahme seitens Tiefbauamt mit Bauhaus-Universität im Rahmen einer Studienarbeit zur Untersuchung von Gestaltungsvarianten

Darüber hinaus informiert das Schreiben über die langfristige Investitionsplanung zur Umgestaltung des Ortes mit folgenden Meilensteinen, so die erforderlichen Haushaltsmittel freigegeben werden:

2026: Planungsbeginn im Zusammenhang mit der Erneuerung der westlichen Steubenstraße

2029/30: Baubeginn

Viele Grüße

Christoph Mauny"


Und somit hat Christoph den Startschuss für eine breiter geschnittene Initiative gegeben. Danke Christoph! 


Der Asphaltsee könnte eines Tages etwas menschenfreundlicheres werden.


Dank einer Intervention des Pfarramtes gab es schon ca. 2015 erste Änderungen, nachdem der PkW Parkplatz vor der Kirche mit einem Zauberstab in ein Fahrrad Stellplatz umwandelt wurde.

Zu 99% der Zeit nutzt der Asphaltsee keinem Nutzer...

Der Hauptgastgeber des Platzes dominiert schön von der Nähe und aus der Ferne.

Die Asphaltflüsse münden in dem zentralen See... Asphaltflüsse sind heut' jedoch überflüssig.


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